KFZ WERKSTATT

1. Geschichte
Finn muss zu Hause bleiben

Finn muss zu Hause bleiben. Die Schule ist geschlossen. Kein Fußballtraining. Kein Flötenunterricht. Kein Judo. Wegen Corona. Mit Cornelia hatte er auch immer Schwierigkeiten, aber jetzt wäre er froh, wenn er wenigstens mit ihr spielen könnte. Nicht mal in die Kirche kann er am Sonntag gehen. Oma und Opa kommen auch nicht zu Besuch. Was soll man davon halten? Papa, der jetzt viel öfter zu Hause ist als sonst, versucht Finn aufzumuntern: „Du wirst sehen, bald ist alles wie früher. Wir müssen nur ein wenig Geduld haben.“ Aber auch er wirkt ein wenig bedrückt. Ob das vom „Home Office“ kommt? Finn weiß es nicht. Wenigstens im Garten kann er spielen. Wie schlimm muss es für Kinder sein, die in der Stadt wohnen?

„Siehst du“, sagt Mama, „das kannst du Gott am Abend im Gebet sagen. Du kannst ihm dafür danken, dass wir einen Garten haben und kannst ihn bitten für alle Kinder, die in der Stadt in der Wohnung bleiben müssen.“

„Gott hat es gut“, sagt Finn, „er kann überall gleichzeitig sein und muss keine Angst vor Corona haben."

„Ja“ sagt Mama, „aber wenn du betest, dann ist er ganz bei dir und vielleicht merkst du, wie du dadurch Mut bekommst!“ Mama hat meistens brauchbare Ideen. „Ein Versuch ist es wert“, denkt Finn und: „Für den Garten kann man ja wirklich dankbar sein!“

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